Skip to content

ALTON

Personal tools
Home » Roland Alton » Rolog » Wälderbahntunnel Gütle - Bersbuch

Wälderbahntunnel Gütle - Bersbuch Wälderbahntunnel Gütle - Bersbuch

Document Actions
Submitted by ras on 2005-05-10 22:17 Vorarlberg
Von Dornbirn nach Bezau in 15 Minuten - eine Direktverbindung ins wirtschaftliche Zentrum des Rheintals würde die Verkehrssituation im Bregenzer Wald wesentlich verbessern. Mit einem nur 7 km langen Tunnel vom Gütle nach Bersbuch oder Reuthe würde eine attraktive Alternative zur Auto-Rennstrecke über's Bödele oder zur Wälderbusstrecke über Alberschwende geschaffen werden. Profitieren würde auch der Vorderwald von einer Verkehrsentlastung. Lesen Sie in diesem Blog mehr (RSS feed: Überschrift anklicken) oder dichten Sie eine neue Strophe zum Wälderbahnlied ...

Mit der Eröffnung des Achraintunnels häufen sich Befürchtungen vor einer Verkehrslawine, vor allem an den Wochenenden durch den Einfall von Tagestouristen. Warum nicht die Wälderbahn wiederbeleben? Die viel besungene Streckenführung über Langen und Doren bietet jedoch keine Wettbewerbsvorteile. Hier braucht es ein neues Konzept: die Gütle-Trasse.

Guetle-Trasse

Diese Strecke führt vom Bahnhof Dornbirn über das Gymnasium Schoren, eingleisig hinauf die Höchster Strasse, vorbei an Altersheim, Spital und Fachhochschule zur Karrenseilbahn, zum Waldbad Enz und ins Gütle. Hier würde in einer Ausweiche der Gegenzug abgewartet werden, wie dies auf Schweizer Nebenbahnstrecken, wie der Rhätischen Bahn, üblich ist. In einem relativ kurzen Tunnel zum "Löchle" wird dann auf die alte Trasse nach Bezau aufgegleist. Mit dem attraktiven Bahnhof Dornbirn als Verkehrsknotenpunkt und dem Bahnhof Bezau stehen zwei leistungsfähige Endstationen zur Verfügung. Dazwischen werden gut frequentierte Haltestellen angefahren: Das Spital, das Gütle mit der beliebten Rappenlochschlucht und zwei Museen oder die Fachhochschule mit 1000 Studierenden, und wo auch 2007 mit dem Bau des Campus II begonnen wird. Die Strecke in Dornbirn würde als Strassenbahn geführt werden - die Höchsterstrasse bietet sich aufgrund ihrer geringen Auslastung gut dafür an.

Seit Jahren liegt bei der Stadt Dornbirn Gerüchten zufolge ein Plan in der Schublade mit einem ähnlichen Konzept. Dieser müsste wieder ausgehoben und neu diskutiert werden. Ohne Beschränkung der touristischen Wälderbahn. Und vielleicht mit einer unterirdischen Haltestelle mit Lift zur Gschwendtalpe, von wo aus das Bödele - Schigebiet erreichbar wäre.

Waelderbahn

Vielleicht will ja als Kommentar zu diesem Blog jemand eine neue Strophe des Wälderbahnliedes dichten?

As ischt erscht halbe nüne ...

Posted by Anonymous User at 2006-08-07 09:57
As ischt erscht halbe nüne
as ischt erscht halbe nüne
do künnt i woalle uf a Bsüchle ine

Oh Marianna, oh Susanna ischt das Leben doch so schüa,
oh Marianna, oh Susanna ischt das Leben schüa!

Hei gang no schnell ufs Bähle
i will mit dir a klälä
aluo si i bio hüt a Hälä

Oh Marianna, oh Susanna ischt das Leben doch so schüa,
oh Marianna, oh Susanna ischt das Leben schüa!

Schüans Wetter und an Pulverschnee
do hebt mi nichts mehr am PC
da muss i woalle ga Borden gehn.

Oh Marianna, oh Susanna ischt das Leben doch so schüa,
oh Marianna, oh Susanna ischt das Leben schüa!

Gute Idee

Posted by Anonymous User at 2006-09-25 07:17
Es wäre höchst an der Zeit, damit zu beginnen, die "Rheintalstadt" mit einem leistungsfähigen und angemessen dimensionierten Stadtbahnnetz zu versehen, sonst läuft die Siedlungs- und damit auch die verkehrliche Entwicklung über kurz oder lang endgültig aus dem Ruder.
Jede bereits vorhandene Infrastruktur sollte dafür genutzt werden.
Einziges Problem an dieser Idee wäre die Inkompatibilität mit der "Ringstraßenbahn" - da diese die ÖBB-Trassen mit benützen würde, müsste sie in Normalspur errichtet werden, und es wäre natürlich sinnvoll, wenn die "BWB-Stadtbahn" Teil des Gesamtnetzes der "Ringtram" wäre - die BWB hat aber Meterspur.
Ich hoffe, dass sich für das eine oder andere Projekt endlich eine politische Mehrheit findet - die LandespolitikerInnen sollten eigentlich mehr als froh sein, dass es in Vorarlberg potente Unternehmer gibt wie Hubert Rhomberg, der die "Ringtram" mitfinanzieren würde; überall anders hofft man vergebens auf solche Idealisten...

Manni ( http://www.strassenbahn.tk )

Tolle Idee

Posted by Anonymous User at 2006-09-29 15:39
Ich halte die Idee sogar für sehr gut! Allerdings müsste, wie Manni bereits erwähnt hat, die Trasse in Normalspur errichtet werden und wäre dann inkompatibel mit dem Wälderbähnle. Dieser Umstand wäre allerdings noch immer besser, als inkompatiblität zur bestehenden ÖBB Strecke. Auch eine Rheintalstadtbahn würde idealerweise in Normalspur geführt werden, damit auch diese bei Dornbirn Schoren, sowie Lustenau Haag/Zellgasse in das bestehende ÖBB Netz integriert werden könnte.

klaus - tram.afterdarknet.at

dornbirn-gütle-bezau-bahn

Posted by Anonymous User at 2007-08-13 13:22
das hohe lied der dornbirn-gütle-bezau-bahn wird schon seit längerem unter der hand in dornbirn verbreitet. allerdings immer unter dem aspekt eines faschingsscherzes aus dem jahre schnee (mir zumindest ist das datum unbekannt). welche kreise dieser 'scherz' - der eigentlich kein scherz sein sollte, sondern durchaus realistisch geprüft werden müsste - hat immerhin schon so weit kreise gezogen, dass es mittlerweile sogar ein modell der tunneleinfahrt im gütle gibt (herstellername auf anfrage), bzw. einen namen für den tunnel: reinelde-tunnel :)
welche frau das wohl sein könnte... in einer so männlich dominierten stadt wie dornbirn aller wahrscheinlichkeit nach die frau einer hochgestellten persönlichkeit...

Rheintalbahn + Wälderbahn

Posted by Anonymous User at 2008-02-07 01:46
Warum nicht gleich 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen? Seit längerem ist eine Vorarlberger Strassenbahn im Gespräch, die könnte ja von Bregenz über Hard nach Lustenau( vielleicht mit eingliederung der Rheinregulierungsbahn?), von da nach Dornbirn (Messegebiet) und dann übers Gütle nach Bezau führen. Mit modernen Biodiesel Triebwagen wäre das sicherlich ein Tourismusmagnet. Wieviele Menschen haben die Einstellung des Wälderbähnles seit 1985 bereut? Ich selbst fuhr noch im Jahre 1979 von Bregenz nach Bezau und es tut mir weh, wenn ich heutzutage in Bregenz die teilweise kaum noch sichtbaren Spuren dieser legendären Bahn sehe. Das Verkehrsaufkommen im Unterland zwingt uns langsam aber sicher zu einer Lösung. fs

Bahn Dornbirn - Bezau im Vorarlberger Verkehrskonzept

Posted by ras at 2008-07-13 14:14
Im Verkehrskonzept Vorarlberg 2006 ist auf Seite 108 nun festgehalten, dass "die Machbarkeit der Bahnverbindung Bezau - Dornbirn mit Einbindung in die bestehende ÖBB-Strecke nach Bregenz geprüft werden" soll.

Jetzt haben wir 2008 - wann werden wir eine Studie dazu lesen können?